Samstag, Juli 11, 2015

Buddha und die Lichtmaschine


Blumenbild, Bleistiftzeichnung, 2015



Buddha ist ein Geselle,
der auf die Schnelle
dich bringen kann an jeden Ort.
Du bist, hörst Du auf ihn, stets sofort dort.

Buddha hat, das ist es ihm wert,
nicht nur der Worte, sondern dazu auch ein Gefährt.
Sitzt Du erstmal dort bei ihm im Wagen,
musst Du Dich nur noch mit den anderen vertragen.

Und damit es nicht gar kommt zu einem Streit,
redet Buddha nicht nur von vielem, sondern ist auch gescheit.
Er spricht, als ob er reden könne dabei,
von Dingen, die es gibt, und die ihm (wegen seinem Mitgefühl) nicht sind einerlei.

Eins ums andere hält er Reden,
spontan, stets zu unserem Segen.
Er spricht, mit eigens dafür erstellten Worten,
vom Nichts, das ist, und anderen Sprachretorten.

Das abstrakte Aussprechen der von Realem abgeleiteten Gedanken,
das ist bei ihm, so will es die Imagination, keine mehr schon.
So hat er stets das Recht für sich,
und lädt Dich ein zum Gabentisch.

Reich beschenkt gehst Du daher,
bist Du erst mal bei ihm gewesen,
auf und ab und spürst so sehr,
was wahrhaft alles bedeutet Dir Dein Wesen.

So kommst Du auf der Dinge Lauf,
und springst Du dann wiederum auf seinen Wagen auf,
so droht Dir nicht nur die zweite Geburt,
Du erfährst auch, wie sehr die Leere brummt und surrt.

Das Nichts, von dem geschrieben steht, 
dass es nicht ist und darum nie vergeht,
das hat ihm seinen Ruhm eingebracht,
gab es je solch ein helles Licht in solch finsterer Nacht?

Und so hat er, und das ist nicht verkehrt,
uns zu unserer Freude etwas geschaffen,
das wir, so wir es erkennen, einfach nur begaffen,
als wären wir wie Affen.

Ja, was er da für Lichter sät,
Abends, des Nachts, wenn es ist spät,
das kommt einer Erfindung gleich:
Eine Lichtmaschine und dazu ein Welten Reich.

Mit heerer Gesinnung und auch ohne Tadel,
während andere noch in die Ferne schauen,
entwirrt er ein Geschwafel,
das niemand kann bis heute ganz verdauen.

Und so hat sein kleiner, wie auch sein großer Wagen,
etwas an sich ohne Fehl und Tadel,
das niemand je mehr wie er entwirren kann:
Lichtschein, Lichtkegel, egal was das ist dann.

Der Dinge schönstes Element, 
es ist das Licht, das von innen her brennt,
das an uns ist und doch durch uns wird,
ganz egal was auch passiert.

So sind wir nun im Glücksgedanken
nahe schon dem Nirvana.
Legen es auf gar nichts an
und alles ist so wunderbar.

Donnerstag, Juli 09, 2015

Logbucheintrag am Donnerstag, den 09. Juli 2015


Ruhe, Aquarell, Tusche und Wachsmalfarbe, CGP

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich sehr darüber, dass mir das Malen und Zeichnen wieder so großen Spaß macht, wie das in den letzten Wochen der Fall bei mir gewesen ist. Ich liebe es, solche quietschebunten Gemälde selbst herzustellen und etwas dazu zu schreiben, was ich interessant finde. Vielleicht wird es Ihnen auch gefallen können, was ich hernach am PC mit den Photographien der Bilder alles so anstelle. Ich verändere die Farbwerte gerne, peppe die Bilder etwas auf und stelle sie so aus, wie sie mir gefallen haben.

Ich male an manchem Abend. Dann bin ich beschäftigt, malender und zeichnender Weise, an meinem eigenen Werk. Ich gewahre die Stimmung des Moments dabei. Und man setzt diese auch direkt am Werke um. Das bereichert ungemein. So ist man wieder motiviert, macht das gerne und freut sich des Lebens dabei, während man etwas arbeitet.

Oh ja, das Malen ist auch eine Arbeit. Für mich ist etwas, das eine gewisse Intensität besitzt und zu einem gewissen Ziele strebt, immer eine Arbeit. Beides schätze ich sehr, eine Intensität genauso wie ein Streben nach einem Ziel. Dabei nehme ich mir nicht jedesmal etwas Neues vor. Gerne betreibe ich meine Arbeit als eine Aufgabe, die ich stets ähnlich strukturiere. Dabei gelingt mir das Kunststück, einzelne Befähigungen, welche in der letzten Zeit entstanden sind bei mir, erneut aufzurufen sowie diese wiederum abzurufen und für meine Sache richtiggehend einzusetzen.

Ach, was ich da so alles gemalt habe in den letzten Jahren. Da ist einiges an regulärem Inhalt entstanden, den ich immer wieder abrufe. Es festigt sich meine Arbeitsmethodik dabei, gerade auch weil ich etwas dazu geschrieben habe. Das Merkmal der Sprache ist das einer beständig wiederkehrenden Struktur. Diese variiere ich entsprechend meiner tatsächlich vorkommenden eigenen Frequenzen. Mehr mache ich auch bei Werke nicht. Mechanistisch gesehen folge ich dabei dem Prinzip, dass alles, was ohne Kraft geht, richtig zu tun wäre oder bereits richtig wäre.

Gerne erhalte ich mir das, was bereits da ist. Ich spreche auch von solchen Dingen, wie es sie gibt. Dabei lasse ich manche Wortgruppen aber manchmal einfach aus. Ich bin eben so. Ich brauche nichts anderes zu tun, als das, was für mich selbst typisch wäre. Alles andere wäre gar nicht meine Sache. Da müsste ich passen.

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Heute habe ich ein schönes Päckchen von einem Berliner Versandhändler erhalten. Da sind gebrauchte CD's drinnen gewesen. Musik auf Konserven also habe ich mir bestellt gehabt. Solche Bands wie Wizard of Oz, Os Mutantes, Andromeda, Violent Femmes, Jex Thoth, New Order und Rumpelstiltskin sowie ein japanischer Psychedelic Sampler waren da dabei. Das ganze für wenig Geld + Porto. Da habe ich natürlich jetzt einen Grund, um Musik zu hören. Und wie es aussieht, habe ich diesmal keinen Fehlkauf dabei. Alles gut erhalten.

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Was gibt es sonst noch bei mir? - Nun, ich höre gerade die CD von Andromeda, welche heute hier angekommen ist, an. Was ich da höre, das gefällt mir gut. Es ist die 'Beginnings 1967-1968'. Nicht schlecht, die Mucke. Das Cover ist stark. Es sieht aus, als wäre es mit einer Tuschefeder gezeichnet. Es stellt einen Mann dar, der unter einer Last in die Knie geht. Er trägt wohl ein Horoskop als Last auf seinen Schultern. Zumindest sieht das Kreisrunde Gebilde über ihm wie eines aus.

Heute ist ein milder Tag gewesen. Die Sonne hat zwischendurch geschienen. Ab und zu hat der Wind geweht. Wir hatten es teils kühl, teils warm heute. Aber es hat praktisch nicht geregnet bei uns.

Auf dem Gang vor meinem Appartement sind Handwerker zugange. Sie befestigen die neuen Decken dort. Darunter sind Kabel für die Rauchmelder eingezogen worden. Das ganze Haus wird gerade saniert. Da gibt es viel Staub und ab und an auch etwas Lärm. Aber so ist das halt auf einer Baustelle. Das versteht man ja.

Einen schönen restlichen Tag wünsche ich Ihnen nun noch und verbleibe

mit freundlichem Gruß

Mathias Schneider  

Dienstag, Juli 07, 2015

Solidarität - Gedanken zum Thema Griechenland


Baum, Trash Series, Aquarell + CGP


Ein Beitrag von meinem Freund Marco


Solidarität


Gedanken zum Thema Griechenland

Das eigentliche Ziel, der Grundgedanke für ein vereintes Europa war:


dauerhaft Frieden in Europa zu schaffen

Nun zeigt sich das nur Geld Europa zusammenhält, Europa ist eigentlich nur wirtschaftlich zusammengewachsen, sobald ein Land nicht mehr mithalten kann, droht der Ausschluss mit all seinen Folgen für die dort lebenden Menschen.

Man kann sagen es handelt sich um einen gekauften Frieden

somit ist also der Frieden in Europa auch nur ein Produkt

Wie das aber nun mit Produkten ist verliert es nach einer Zeit an Wert bis es unbrauchbar geworden ist und dann entsorgt wird, im aktuellen Fall wohl mehr in den Dreck geworfen wird.

Frieden lässt sich nur auf Freiheit aufbauen

Das ein Land dem Diktat eines anderen nicht Folge leisten will, besonders wenn es das Land überhaupt nicht weiterbringt, sondern eher noch mehr in die Scheiße reitet, Hauptsache den diktierenden Länder entsteht kein Schaden, ist mehr wie verständlich.
Wenn man ihm also sagt ihr macht das was wir wollen, sonst geben wir euch kein Geld mehr,
dann werdet ihr halt jämmerlich verrecken:

wo bleibt da der Gedanke an Freiheit und Frieden.

Ein Blumengruß

Ein Blumengruß
Für eine freundlichere Menschheit!

Improve your life!

1.) Let us show respect to each other.

2.) Let us live a life without destroying life or nature.

3.) Work on usefull things.

4.) Make Your life a better life.

5.) Give the world to the children.

6.) Don't live for profit.

7.) Beware of war.

8.) Pray and taste love.

9.) Remember your friends.

10.) Fight for yourself.