Dienstag, Mai 24, 2011

Trash Art

Meine Malerei ist etwas, das mich schon mein ganzes Leben hindurch begleitet. Ich kann mich nicht erinnern, einmal nicht gemalt zu haben. Es ist für mich eine natürliche Sache, daß der Mensch gestaltend wirkt.

Zum Zwecke der Selbstfindung kann sich jeder das Material nehmen, das ihm gefällt und mit diesem jene Dinge tun, die ihm gefallen. Auch wenn es dabei um das geht, was einem gefällt, ist der Spaß dabei begrenzt. Spaß hat man mit anderen Menschen, denke ich, das bearbeiten der Materialien hingegen gelingt dem Menschen mit ernsthaften Absichten deutlich besser. Aller "Spaß" wäre da eher abträglich.

In der eigenen Gestaltungskraft versunken gelingen dem Menschen mitunter die sonderbarsten Dinge, die er hernach oder währenddessen verstehen und einordnen muß. Er muß nur aufpassen, daß er sich nicht im Verstehen und Einordnen verliert und aufgibt, was er tut. Der Verstand hat die schlechte Eigenschaft die Dinge abzuschließen, was einem Verlust des Gestaltungswillens gleichkommen kann.

Ohne solche Schlüsse zu ziehen ist der Mensch dazu verdammt, das zu tun, was er kann. Das was er kann ist nicht immer Könnerhaft. Das Dasein als Mensch beinhaltet alle Dinge, die im Spektrum von praktischer Begabung und unpraktischer Hinderlichkeit liegen. Wer dieses Spektrum abgrenzt und sich vornimmt nur solche Dinge zu tun, die hochwertig sind, der hat auch nur mehr den Nutzen davon, den solche hochwertigen Produkte abwerfen. Er kann möglicherweise seine Entdeckerkraft nicht mehr richtig einsetzen, weil ihm die Objekte des Entdeckens abgehen, da seine hochwertigen Produkte sich solchem Entdeckertum häufig verschließen. Kunstprodukte, also aus einer Kunstfertigkeit heraus enstehende Kunst, ist bald nicht mehr als ein abgekochter Teebeutel, der zu immer neuen Aufgüssen verwendet wird. Das ewig Gleiche des ewig Selben wird immer feiner und man dünkt sich im Rechte damit, denn das Feine ist doch schließlich das Bessere? Hier mache ich einen Cut.

Ich bezeichne meine Art des Kunstschaffens als Trash Kunst. Das hat seine einfachen Gründe. Zeit meines Lebens favorisiere ich die Gleichheit des Menschen in der Handlung. Es gibt für mich keinen kunstfertigen Künstler im Gegensatz zu einem andersartig tätigen Menschen. Jeder tätige Mensch tut das, was für ihn schlüssig ist, und das auf die Weise, wie er es kann. Daraus folgere ich, daß all das, was Kunst vermitteln kann, von jedem Menschen auf die gleiche Weise vermittelt wird, ganz gleich ob er auch eine künstlerische Tätigkeit ausübt oder nicht. Eine solche Gleichheit zwischen den tätigen Menschen ersetzt für mich die Elitäten, die im Gegensatz zum gewöhnlichen Menschen "höhere Dinge" leisten.

Der Weg zur Arbeit ist für alle Menschen gleich. Sie verwenden teilweise Werkzeuge, teilweise leisten sie ihre Dinge auch mit leeren Händen. Das Denkorgan ist immer involviert und kann nicht ausgeschalten werden. Die Rezeption der eigenen Umgebung ist für jeden Menschen die gleiche. Die unterschiedlichen Standpunkte der Menschen resultieren aus künstlichen Gegebenheiten, nicht aus der Wirklichkeit. Die Wirklichkeit ist für alle Menschen die gleiche, auch wenn sie sie subjektiv empfinden.

Wenn man unter solchen Voraussetzungen Kunstwerke schaffen möchte, dann muß man dazu bereit sein, das, was einem gegeben ist auch umzusetzen. Man nimmt die eigenen Hände so wie sie sind und setzt sie für die Arbeit ein. Mittels der eigenen Resonanzen steuert man selbst die Gestaltung der Dinge nach seinem eigenen Empfinden. Dabei ist einem selbst vor allen Dingen die Harmonie mit der eigenen Lebensumgebung wichtig. Somit ist auch erklärt, daß die Harmonie zwischen Künstler und Umgebung vorhanden ist. Das Werk selbst ist das Objekt der Auseinandersetzung.

Der erste Gedanke ist nicht besser wie der zweite, und er ist auch nicht richtiger. Aber es ist einfach, den ersten Gedanken ausreifen zu lassen und ihn einzusetzen, wo auch immer er greift. Die erste Resonanz ist ebensowenig die Bessere, aber sie aufzugreifen beschleunigt den Prozess der Fertigung. Man kann sich seine Resonanzen genausowenig aussuchen wie seine Gedanken, aber man kann ausreifen lassen was man hat. Solcherart sind die Prozesse in der Kunst, und so führt man zur Reife, was einem gegeben ist.

Dabei ist nicht der Startpunkt der Günstigere, der ein höheres Maß an Entwicklung aufweist. Jeder Startpunkt kann verwendet werden, es dauert bei manchen eben nur entsprechend länger, bis reife Werke aus ihnen entstehen.

Das anzunehmen, was einem gegeben worden ist durch die Gegenwart des eigenen Gedankens und der eigenen Resonanz, das führt einen zu eigenen Wegen. Solche eigenen Wege kann man nicht einfach aufgeben, nur weil es zu lange dauern könnte, bis sie die geeigneten Früchte abwerfen. Im Gegenteil, je länger es dauert, desto besonderer sind diese Früchte.

Als Ansatz eines solchen eigenen Weges braucht es nun noch einer Vermittlung zwischen den geistigen Eigenschaften von Gedanke und Resonanz mit dem Werkstück. Dazu verwende ich eine Eigenschaft der Materie: Die Eigenfrequenz. Der sich in der Ruhelage oder in der Bewegung befindliche Körper schwingt innerlich. Das gilt natürlich auch für den Leib des Menschen.

Wenn man nun den eigenen Körper in seiner Art mittels dieser Eigenfrequenzen in Verbindung setzt mit den Inneren Resonanzen und schließlich auch mit den Gedanken, dann ergibt sich daraus eine Maschine, die über schöpferische Kräfte verfügt, die in einem eigenen Takt angebracht werden wollen. Es ist eine Art kreatives perpetuum mobile, nur daß als Energieform die Information, also der eigene Gedanke und die eigene Regung (Resonanz) angenommen wird.

Es ist wohl leicht zu verstehen, daß unter solchen Voraussetzungen es sich von alleine verbietet, diese Maschine aufzuhalten, da sie sonst zerspringen würde. Ein jedes Verwerfen eines eigenen Werkes käme einem solchen Aufhalten gleich. Und so muß, wer dem Weg der Eigenen Frequenz folgt Aufgabe um Aufgabe seine eigenen Resonanzen ordnen und in der tätigen Ruhe seine Erfüllung suchen.

Alles das, was diese "Maschine" abwirft, ist Teil des Prozesses. Somit ist jedwede Art der Schöpfung auf diese Art möglich und muß durchgeführt werden. Aus dem einen ergibt sich hier die Bedingung für das andere, denn die Resonanzen stehen in Wechselwirkung mit der geschaffenen Umgebung. Das Kunstschaffen ist so kein Ausfluss, sondern ein gegenseitiges aneinander reiben und vibrieren. Zum Zwecke der Ordnung dieser Chaosmaschine, was sie ja der Sache nach ist, verwende ich das Quadrat als geometrische Figur, in die sich diese Maschine einpassen muß. So kommt es innerhalb der inneren Prozesse zu Reibungen, die Kräfte an mir freisetzen, während ich diese Maschine am Laufen halte. Die Werke, die im Laufe der Zeit bei diesem Trash abfallen, sind nichts weiter als Zustandsbeschreibungen der Maschine.

Diese Maschine ist nicht so zu verstehen, daß der Mensch in der Maschine gefangen wäre, nein, es ist vielmehr die Maschine eine Konstruktion des Menschen, die er nach den Gesetzen der Natur bilden kann, und die auch nur nach den natürlichen Gesetzen funktioniert. Jedes Yantra ist eine solche Maschine. Ich für meinen Teil habe sie hier konkret beschrieben mit der Absicht, daß die Analogie zu gebauten Maschinen erkannt wird.

Eine Maschine produziert das, wozu sie verwendet wird. Ein Mensch gestaltet das, was ihm eingegeben ist. Wer seine Eingebungen nicht verwirft, und alles umsetzt, was ihm gegeben ist, der setzt auch jene Dinge um, die andere von vorne herein verwerfen. Ich meine, daß es für den lebendigen Menschen keine einzige Resonanz und keinen einzigen Gedanken zu geben braucht, der verworfen werden muß, und aus diesem Grund schaffe ich, mit zur Hilfenahme der obig beschriebenen Maschine (Yantra) meine Werke, den Trash. Dieser Trash lässt Rückschlüsse darauf zu wer ich bin und wie ich lebe. Darum ist er ein echtes menschliches Erzeugnis, und eben keine Kunst aus der Künstlichkeit heraus.

Mit dem eigenen Leben kann der Mensch all das ausdrücken, was ihm gegeben ist. Über dieses Eigene hinaus kennt der Mensch nichts.

Dienstag, April 12, 2011

Gegenwärtiges aus meiner Kunstwerkstatt


Die Zeit der zittrigen Krakeleien ist dabei zu Ende zu gehen. Nachdem ich jetzt hunderte Bilder gemalt habe, bei denen ich jedwede Beweglichkeit meiner Hände mit einem Stift und Papier zu dokumentieren versucht habe, beginne ich nun damit den asketischen Aspekt dem ekstatischen Aspekt gegenüberzustellen und die mannigfachen Ekstasen nun aufzulösen. Schlichtheit statt Überfluß ist das neue Motto.

Mit dem Bleistift als neuem Hauptmedium arbeite ich an neuen motorischen Studien, die nun aber nicht mehr zum Ziele haben die Chronologie der eigenen Frequenzen zu dokumentieren. Das ist zur genüge von mir in den letzten Jahren geleistet worden. Es ist dabei ein reicher Fundus an eigenständiger Bildgebung geschaffen worden. Nicht immer gefällig füs Auge sind diese Werke, doch da, wo sie sich auf Weniges und Kurzes beschränken, sind sie von großer Klarheit. Es sind Bilder einer Schrift der Ekstase. Die Ekstase an sich ist bei mir nichts Außergewöhnliches mehr. Manches sie Betreffende habe ich bereits verstanden und niedergeschrieben.

Zulange auf dem Punkt zu stehen bedeutet Stagnation. So wichtig mir auch die Darstellung meiner Resonanzen war und mitunder auch noch ist, habe ich sie dennoch nun als zum Repertoire zugehörig abgestellt und gehe nun neue Wege. Immernoch ist das "durchdachte" Bild in weiter Ferne, immernoch ist die treibende Kraft das minutiöse Vergegenwärtigen des Augenblicks, doch nunmehr in einzelner Erscheinungsweise, Strich für Strich, Element für Element.

Die Bilder setzen sich nun aus einzelnen Elementen zusammen, die sich voneinander abheben. Punktlinien, konstruierte Körper, modellierte Körperzeichnungen stehen nun neben Krikelkrakel und Comicelementen, ergänzt durch Strichmännchen und Symbole. Jedes dieser Elemente ist eigenes Glied des neuen Bildes, autark, für sich stehend und doch in der Komposition korrespondierend. Neben autonomen Ekstasefragmenten stehen jetzt geometrische Konstruktionen und Teilzeichnungen von Menschen und Natur.

Das ganze wird jetzt auch ergänzt durch die Einarbeitung der beim Zeichnen entstehenden Gedanken. Diese werden ins Motiv eingearbeitet oder manchmal auch einfach nur in Worten aufs Blatt geschrieben. Der Bildtitel ist noch immer der intuitive Gedanke nach Beendigung des Bildes, der Finishvorgang ist ebenfalls noch immer innerhalb von Sekunden entschieden, das Bild wird dann genau so belassen wie es ist, ungeachtet irgendwelcher Vorstellungen von "fertigen" Bildern. Es ist der Arbeitsprozess, der zu Ende geht, nicht aber das Bild.

Zum Zwecke der Festigung meiner Person und auch zum Zwecke der Fertigungstiefe eines Werkes übe ich gezielt die Steigerung der Aufwändigkeit der Bildgebungsprozesse. Alles Nötige wird dabei im ersten Entwurf bereits voll eingearbeitet, es gibt kein Übertragen auf ein zweites Blatt. Diesem Grundsatz bin ich nun schon zwanzig Jahre treu geblieben und will ihn auch weiterhin beibehalten. Ich stehe zu meinem ersten Entwurf, zu seinen Fehlern und Mängeln, schätze ihn dabei gerade wegen seiner tieferen Durchdringung im Motiv, auch wenn dieses möglichweise nicht ideal dargestellt wird.

Auf diese Weise bleibe ich, als Mensch und Schöpfer meiner Werke, Teil des Themas meiner Bilder, kann mich integrieren, kann meine Eigenschaften im Bild wiederfinden und muß nicht meine Eigenarten einem vermeintlich geglückteren Motiv opfern. Das fertige Bild ist dadurch noch "privat" und auch "persönlich". Es ordnet sich keinen Gegebenheiten irgendwelcher Moden unter, ist authentisch und so unvollkommen, wie es nur sein kann.

Der Mensch in seiner Vollkommenheit ist nicht zu unterscheiden von anderen Menschen. Die Ideale, die man verfolgt, kann man nur annähernd erreichen und ist darum unvollkommen. Als unvollkommener Mensch schafft man notgedrungen auch unvollkommene Werke. Während meiner beruflichen Laufbahn als Werkzeugmechaniker und als angehender Ingenieur mußte ich das mit traurigem Bedenken mir eingestehen. Vieles konnte ich nicht so, wie andere es zu können vorgaben. Die eigene Beschränkung äußerte sich in Langsamkeit, in Unsortiertheit, und auch im Scheitern trotz mannigfacher Bemühung. Der anfängliche Ansporn wich im Laufe der Jahre, als man erkennen mußte, daß man das gewollte Niveau nicht erreichen kann, einem Durchhaltewillen und einer Einsicht, die einen auch manches einfach hinnehmen ließ.

Doch als Künstler muß man sein Menschsein nicht aufgeben. Man muß das Werk nicht vor sich halten und es auch nicht gleichsetzen mit sich selbst. Was man einmal gekonnt hat, das muß man nicht dauernd wiederholen. Für den Künstler ist Flexibilität mitunter auch einfach eine Frage der Methodik, kommt er mit der einen nicht dauerhaft klar, kann er sie abändern und variieren. Keiner wirft ihm vor, daß seine Werke nicht geeignet sind. Sie sind allesamt Teil seiner Beschäftigung mit dem Medium Arbeit. Er produziert nicht, er schafft Unikate. Da ist die Unvollkommenheit geradezu prädestiniert dazu, seiner Ausdrucksmöglichkeit eine Vielfalt an Ausdrucksfähigkeit und Kompositionsmöglichkeit zu geben, mit der er Einzigartiges schaffen kann.

Die Frage nach der Güte seiner Werke ist beim Künstler vor allem eine Frage nach der Güte seiner Ausbildung. Denkt man, daß es genüge, gut zu malen, dann versteht man die Schöpfungsprozesse nicht, die der Kunst zu Grunde liegen. Man kann Kunst studieren, Kunstwerke analysieren, dergleichen kann man vieles tun. Aber Kunst leitet sich nicht aus Kunst ab. Wie sollte sie auch! Kunst ist kein Element der Natur, keine in ihr vorkommende Größe. Und doch ist die Natur die beste Künstlerin von allen. Die Synthese, die mittels eines Kunstwerkes geschaffen wird, bedarf mannigfacher Prozesse um sie vorzubereiten. Kunst spiegelt den Intellekt eines Menschen wieder. Leider fühlen sich viele Menschen gerade darum außerstande, selbst Kunst zu schaffen.

Die Bilder vieler Gegenwartskünstler geben Sichtweisen wieder, die bekannt und gewöhnlich für den Kunstbereich sind. Ohne den Menschen mit seiner Veranlagung in die Geschichte der Bildentstehung einzubeziehen ist der wahre Wert eines Kunstobjekts kaum bewertbar. Umso mehr würden mich jene Kunstwerke der Menschen interessieren, die heute vermeintlicherweise darauf beharren, daß sie nicht malen können. Sie "können" es nicht, und genau darum wäre ihre Kunst die Persönlichste, die es nur geben kann.

Kunstwerke traditioneller Art müssen sich heute nicht mehr mit realistischen Motiven alleine abgeben. Sie dürfen das Sehen der Dinge ausloten. Die Motivgebung darf intuitiven Überlegungen folgen, die sie weit von der Natur der Dinge entfernen, die sie dafür aber nahe an die Natur des Menschen bringen. Der "Schrott", den man mitunter zeichnet, ist von filigraner Genauigkeit und gibt menschliche Befindung indirekt wieder.

Das direkte Schauen des Motivs muß zurücktreten gegenüber dem Schauen des Künstlers, der das Motiv nicht darstellt, sondern für den das Motiv der Gestaltungsmittelpunkt seines Werkes ist. Nicht das Motiv wird auf dem Bild dargestellt, sondern die Synthese der Schöpfungsvorgänge. Auf diese Weise kommt jedem auch noch so abstrakten Bild die Bewertung einer getreuen Wiedergabe der Natur zu. Es ist die getreue Wiedergabe der Natur des Menschen, die den Wert des Bildes ausmacht. Genau genommen wird auf diese Weise die Bemessung des Wertes der Kunst zur Prüfung der Charakterfrage. Man muß dabei bedenken, daß es kein "wahres" Wesen der Dinge gibt, sondern immer nur zur gegenwärtigen Situation des Menschen passende Ausdrucksformen.

Unter der Annahme der Körperlichkeit der den Stift haltenden Hand, ist es für mich naheliegend, daß man die Eigenschaften der Körperlichkeit berücksichtigt. Mein Maschinenbaustudium lehrte mich so einiges über die Mechanik von Festkörpern, Flüssigkeiten und Gasen, und ich fand vor allen anderen Dingen das Wesen der Eigenfrequenzen spannend. Es folgten Monate und Jahre der Beobachtung dieser Eigenfrequenzen und ihrer Zuordnung zu sprachlichen Inhalten. So kam ich zur Umbildung "Eigene Frequenz".

Ich sah in den Bewegungen des Menschen wie auch in seiner Ruhelage die Motorisierung des Körpers über die Eigenfrequenz als gegeben an und habe über sie meditiert bis zur Auffindung der Resonanzfähigkeit, der Ekstase.
Bildnerisch habe ich diese philosophischen Stunden dokumentiert und hunderte von Werken, teilweise bestehend aus bis zu hundert Einzelbildern, hergestellt. Da diese Sachen nun aber nahezu komplett sind und ich nun eben diesen Fundus habe, kann ich mich aufmachen, das Entdeckte zu verfeinern, zu vervollkommnen und zu bereinigen.

So entstehen nun genau zu diesem Zwecke neuerdings eigene Werke, die voll aus dem Fundus dieser vorherigen Phase schöpfen und die diese Epoche meines bildnerischen Gestaltens sinnvoll fortsetzen und ergänzen. Man kann sagen, daß so, wie ich früher die Farbkomposition als Mittelpunkt meines Arbeitens gesehen habe, so sehe ich heute die Motorik als zentralen Aspekt meines Arbeitens. Die Vereinigung beider Aspekte, Farbgebung und Motorik, erfolgt zeitweise, ab und zu male ich ein Tuschbild, ein Aquarell oder ein Ölbild.

Mein Hauptschwerpunkt liegt nun definitiv bei den Bleistiftzeichnungen. Damit bin ich nun, nach fast 20 Jahren der ständigen Suche nach der Erweiterung meines Repertoires, bei dem angelangt, was mein Hauptwerk ausmachen soll.

Ein Blumengruß

Ein Blumengruß
Für eine freundlichere Menschheit!

Improve your life!

1.) Let us show respect to each other.

2.) Let us live a life without destroying life or nature.

3.) Work on usefull things.

4.) Make Your life a better life.

5.) Give the world to the children.

6.) Don't live for profit.

7.) Beware of war.

8.) Pray and taste love.

9.) Remember your friends.

10.) Fight for yourself.