Mittwoch, August 26, 2015

Wohlgefälligkeit der eigenen Dinge

Cha Cha - Quadrotypie - Multiversum Nr. 4

Quadrotypie, nach einem Aquarell, CGP

Im Kampfe kann man keinen Sieg davontragen. Einen Sieg kann es nur dort geben, wo Frieden vorherrscht und die Dinge aller gleichermaßen gut gedeihen können. Das Kämpfen hat so gar nichts Gutes mehr an sich, wenn es mit den verkehrten oder falschen Mitteln durchgeführt wird. Eine Integration des Menschen in einer ruhigen Zeit sollte stattfinden. Ist das nicht gegeben, dann haben wir auch keine ruhige Zeit.

Allem vorhandenen Wohlstand zum Trotz ist dieser nicht etwa vorgegeben. Dieser will bewahrt werden, so man ihn erhalten möchte. Dabei ist es so, dass dieser umso unwahrscheinlicher zu erhalten ist, je exklusiver dieser vorkommt. 

Was macht einen richtiggehenden Wohlstand aus? - Lebensqualität ist da wohl zuvorderst zu nennen. Ihr zu dienen heißt sie zu verbreiten. Doch dazu müssen die Menschen erstmal kennen lernen, was das ist und was sie ausmacht. Einfach so kann nur etwas Zufälliges gelingen. Und so etwas gelingt auch oft nur mäßig, aber nur selten wirklich gut. 

Ich für meinen Teil schreibe mir solche Worte auf, weil sie mir dabei geholfen haben, mich selbst besser zu stellen. Und auch ich verfüge über einen Stand meiner Dinge. Auch mir sollte ein solcher freimütig zugestanden werden. 

Der Umstand, dass wir ein positives Recht haben, das bereits für die (nahe) Zukunft eindeutig festgelegt ist, impliziert für mich den Sachverhalt, dass es auch eine positive Einstellung zur Meinung des Menschen, respektive zur eigenen Meinung geben darf und kann. Der Mensch hat Recht damit, etwas auf sich zu halten.

Oh, wir sollten die Begrifflichkeiten unserer Sprache nicht in den Schmutz ziehen. Wir sollten nicht nur eine eigenständige Meinung zu den Dingen haben, sondern auch die dazu nötigen Dinge wissen. Es hat seinen Grund, warum die Zeiten und Orte heute so windig sind. Auch wenn ich diesen Grund kaum benennen oder gar kennen kann, so weiß ich doch, dass es mein Recht ist, alleine schon diesen Sachverhalt überhaupt nur zu benennen. Das tue ich wieder einmal einfach in meinem Karteikasten, wo auch meine anderen Texte zu finden wären.

Ich bin nicht bedeutsam für diese Welt. Das Meinige, das, was ich getan habe, ist etwas, das mir einfach zu meinem Lebenserhalt dienen soll.

Heute habe ich davon gelesen, dass der Mensch ungeschickt sein soll, weil er sich selbst Probleme schafft, nur um diese nachher wieder lösen zu können. 'Try and Error' denke ich da. Man sollte es dem Menschen lassen, dass er zuweilen unbedarft ist und eben nur das tut, was er kann. Was würde er sonst auch tun wollen? - Aktivität ist des Menschen Freude. Ein eigenes Tun gibt es noch immer bei uns Menschen. Nicht jeder kann glücklich damit sein, eine Welt ohne Probleme sich zu schaffen. Manche Menschen wachsen auch mit ihren Problemen. 

Freitag, August 21, 2015

Greifbares Bedenken

Composition

Eigene Frequenzen, Bleistiftzeichnung

Eine Greifbarkeit der Dinge ist auf eine Weise gegeben, die der Natur der Dinge entspricht. 

Worte des Menschen dienen dazu, gehört zu werden.

Bilder des Menschen dienen dazu, gesehen zu werden.

Gedanken des Menschen dienen dazu, gedacht zu werden.

Ob andere Menschen dazu bereit sind oder nicht, das Ihrige dazu zu leisten, um einen Zweiten, wie ich einer für diese bin, zu verstehen, das kann nicht von mir selbst bestimmt werden.

Ob andere Menschen dazu bereit sind oder nicht, das Ihrige dazu zu leisten, was nötig wäre, um meine Werke unvoreingenommen zu rezipieren, das kann nicht von mir selbst bestimmt werden.

Ob andere Menschen dazu bereit sind oder nicht, das Ihrige dazu zu leisten, um meine Texte so zu lesen, dass diese ihnen verständlich werden können, das kann nicht von mir selbst bestimmt werden.

Ich kann auch gar nicht sagen, dass es wahr sei, dass ich darüber selbst bestimme, ob ich mit dem, was ich tue, habe und bin richtiggehend von den Menschen aufgefasst werden kann als Person.

Mehr kann ich nicht tun als das, was nach meinem Befinden gut, wahr und richtig wäre.

Der Umstand, dass ich das Meinige nicht gering oder gar klein gehalten habe, setzt mir selbst eigentlich gar nicht zu. Bin ich auch nur ein schreibender, malender und musizierender Art Trash Aktivist, so habe ich doch mittels meiner Internetseiten zumindest eine Option dazu geschaffen, dass meine Werke rezipiert werden können.

Zu meinem eigenen Glück bin ich nicht darauf angewiesen, dass das Meinige gut bei den Menschen ankommt, weil ich es noch gar nicht versucht habe, mit meinen eigenen Werken etwas zu verdienen, das auch von den Nutzern dieser Seiten bezahlt werden müsste.

Alles das hier vor Ort ist frei zugänglich. Es darf lediglich nicht kopiert oder in anderer Weise vervielfältigt werden.

Meine Dinge betrachte ich als gute Dinge, weil sie mir dabei geholfen haben, mich selbst aus eigener Kraft zu stabilisieren. Ob diese Dinge auch für andere Menschen gut wären oder diesen gar etwas ähnlich Gutes wie mir selbst bedeuten könnten, das weiß ich schlichtweg nicht. Ich habe auch noch keine derartige Rückmeldung erhalten.

Gewiss haben in den letzten Wochen und Monaten viele Menschen auf meine Internetseiten zugegriffen, aber auch dieses Mal sind die Rückmeldungen ausgeblieben. Ich verstehe es nicht, warum das Internet solch ein Verhalten der Menschen geradezu befördert. Die Anonymität, mit der die Menschen hier auftreten respektiere ich aber.

Ich selbst trete als der auf, welcher ich wirklich bin. Das tue ich aus gewissen Gründen, welche ich gerne zu benennen vermag. Mir ist es wichtig, dass ich keine zusätzliche Maske trage, kein über mein eigentliches Wesen hinaus gehendes Spiel betreibe und auch sonst keinerlei Dinge an mir verändere, die sich nicht dafür eignen, angepasst oder überzeichnet zu werden. Ich möchte verstanden werden. Was ich nicht gebrauchen kann, wäre eine Zuwendung zu einer vorgetäuschten Persönlichkeit, die ich weder sein möchte noch bin.

Mögen andere das Ihrige auch ganz anders ausgestaltet haben. Das was diese getan haben, kann für mich kein Maßstab sein.

Zum Abschluss habe ich noch zu sagen, dass es mir oftmals nicht gelungen ist, das Meinige vor den Mitmenschen meines Umfeldes zu behaupten. Hier, am Internet, kann ich nach und nach diese noch nicht ausreichend behaupteten Dinge zur Ausreifung bringen und so mir den Rückhalt meines eigenen Rückgrates wieder verschaffen.

Ich weiß um die Bedeutung der Worte und auch um die eigentliche Wahrheit derselben. Doch heutzutage reden die Menschen nicht selten aneinander vorbei. Sie übergehen die notwendigen Momente des Schweigens. Sie halten nicht inne, wenn es Zeit wäre, sich etwas zu besinnen. Sie täuschen sich. Sie drangsalieren sich und andere. 

Manchmal glaube ich, dass unter dem Deckmantel der Ordnung immer dann, wenn einer dem anderen zu befehlen oder diesen gar zu führen versucht, was ich noch schlimmer finde, der Mensch sich selbst vergessen hat und nicht weiß, was er tut.

Das bezeichnet man heutzutage fälschlicherweise als ein Zustand im Augenblick des Geschehens, als ein scheinbares 'Hier und Jetzt'. Dabei hat es noch niemals etwas anderes gegeben. Das kann also nichts Neues sein. Nur weil man das heute so bezeichnet, ist es noch lange nichts anderes geworden.

Eine Rückbesinnung auf das Eigentliche kann so nicht stattfinden. Die Menschen gehen in einem Augenblick auf, der nicht ist. Sie differenzieren innerhalb dieses Augenblickes die Dinge zu Tode, so dass sie nicht mehr greifbar sind. Die dabei abhanden gekommenen Fähigkeiten des Menschen sind kommunikativer Natur. Wer selbst das Eigene nicht richtig versteht, wie will der mit einem anderen klar kommen?

Die Menschen stürzen sich in Komplexitäten, um ihren Verstand herauszufordern, und meinen dabei, dass ihre bruchstückhaften Erkenntnisse ausreichen würden, um etwas zu verstehen. Gewiss, ist es wahr, ich führe hier ein paar Dinge ins Feld, die hart klingen mögen. Auch ist es wahr, dass mir das selbst so gar nicht erlaubt wäre, wenn ich einem gegenüber stehen würde. Doch das hier sind Gedanken, wie ich sie habe. Das ist meine Internetseite, wie ich sie gestalte. Wer das hier nicht lesen möchte, der gehe eben weiter.

Samstag, Juli 11, 2015

Buddha und die Lichtmaschine


Blumenbild, Bleistiftzeichnung, 2015



Buddha ist ein Geselle,
der auf die Schnelle
dich bringen kann an jeden Ort.
Du bist, hörst Du auf ihn, stets sofort dort.

Buddha hat, das ist es ihm wert,
nicht nur der Worte, sondern dazu auch ein Gefährt.
Sitzt Du erstmal dort bei ihm im Wagen,
musst Du Dich nur noch mit den anderen vertragen.

Und damit es nicht gar kommt zu einem Streit,
redet Buddha nicht nur von vielem, sondern ist auch gescheit.
Er spricht, als ob er reden könne dabei,
von Dingen, die es gibt, und die ihm (wegen seinem Mitgefühl) nicht sind einerlei.

Eins ums andere hält er Reden,
spontan, stets zu unserem Segen.
Er spricht, mit eigens dafür erstellten Worten,
vom Nichts, das ist, und anderen Sprachretorten.

Das abstrakte Aussprechen der von Realem abgeleiteten Gedanken,
das ist bei ihm, so will es die Imagination, keine mehr schon.
So hat er stets das Recht für sich,
und lädt Dich ein zum Gabentisch.

Reich beschenkt gehst Du daher,
bist Du erst mal bei ihm gewesen,
auf und ab und spürst so sehr,
was wahrhaft alles bedeutet Dir Dein Wesen.

So kommst Du auf der Dinge Lauf,
und springst Du dann wiederum auf seinen Wagen auf,
so droht Dir nicht nur die zweite Geburt,
Du erfährst auch, wie sehr die Leere brummt und surrt.

Das Nichts, von dem geschrieben steht, 
dass es nicht ist und darum nie vergeht,
das hat ihm seinen Ruhm eingebracht,
gab es je solch ein helles Licht in solch finsterer Nacht?

Und so hat er, und das ist nicht verkehrt,
uns zu unserer Freude etwas geschaffen,
das wir, so wir es erkennen, einfach nur begaffen,
als wären wir wie Affen.

Ja, was er da für Lichter sät,
Abends, des Nachts, wenn es ist spät,
das kommt einer Erfindung gleich:
Eine Lichtmaschine und dazu ein Welten Reich.

Mit heerer Gesinnung und auch ohne Tadel,
während andere noch in die Ferne schauen,
entwirrt er ein Geschwafel,
das niemand kann bis heute ganz verdauen.

Und so hat sein kleiner, wie auch sein großer Wagen,
etwas an sich ohne Fehl und Tadel,
das niemand je mehr wie er entwirren kann:
Lichtschein, Lichtkegel, egal was das ist dann.

Der Dinge schönstes Element, 
es ist das Licht, das von innen her brennt,
das an uns ist und doch durch uns wird,
ganz egal was auch passiert.

So sind wir nun im Glücksgedanken
nahe schon dem Nirvana.
Legen es auf gar nichts an
und alles ist so wunderbar.

Ein Blumengruß

Ein Blumengruß
Für eine freundlichere Menschheit!

Improve your life!

1.) Let us show respect to each other.

2.) Let us live a life without destroying life or nature.

3.) Work on usefull things.

4.) Make Your life a better life.

5.) Give the world to the children.

6.) Don't live for profit.

7.) Beware of war.

8.) Pray and taste love.

9.) Remember your friends.

10.) Fight for yourself.